Am Samstagnachmittag, dem 27. Juni 2026, kam es aus derzeit noch ungeklärter Ursache zu einem Vegetationsbrand im Gemeindegebiet von Ybbs an der Donau.
Die Bereichsalarmzentrale alarmierte zunächst die zuständigen Feuerwehren der Alarmstufe B2 mittels Sirene. Bereits während der Anfahrt war für die Einsatzkräfte der Feuerwehr Ybbs eine weithin sichtbare Rauchentwicklung erkennbar. Aufgrund des Ausmaßes ließ der Einsatzleiter noch vor dem Eintreffen an der Einsatzstelle die Alarmstufe erhöhen und weitere Tanklöschfahrzeuge nachalarmieren. Vor Ort stellte sich heraus, dass bereits ein Großteil eines Feldes in Vollbrand stand.
Unverzüglich wurden mehrere Löschleitungen aufgebaut und mit der Brandbekämpfung begonnen. Dank des raschen und koordinierten Eingreifens der Feuerwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf den angrenzenden Wald verhindert werden. Ebenso gelang es den Einsatzkräften, den noch nicht betroffenen Teil des Feldes erfolgreich zu schützen.
Unterstützung erhielten die Feuerwehren auch von mehreren Landwirten, die mit wassergefüllten Güllefässern anrückten und zusätzliches Löschwasser zur Verfügung stellten. Um versteckte Glutnester nach den Löscharbeiten ausschließen zu können, wurde die Drohneneinheit der Feuerwehr Melk angefordert. Mithilfe der Luftaufnahmen konnte die Brandfläche kontrolliert und verbliebene Glutstellen gezielt abgelöscht werden.
Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten und einer abschließenden Kontrolle konnte der Einsatz beendet werden. Die genaue Brandursache ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.
https://www.bfk-melk.at/12/index.php/news/einsaetze/6402-ff-ybbs-vegetationsbrand-grossaufgebot-der-feuerwehren-verhindert-ausbreitung#sigFreeIdbb30c6974f
Bericht und Fotos: © DOKU NÖ






