20261002 FFMelk03Am Freitag, den 2. Oktober 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Melk kurz nach 12 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Menschenrettung auf der B 33 bei Kilometer 1,2 im Gemeindegebiet von Melk alarmiert.

Laut den ersten Notrufmeldungen, welche unter anderem über einen automatischen Notruf (eCall) eingegangen waren, war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Eine Person war dabei zunächst in einem der beteiligten Fahrzeuge eingeschlossen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich bereits erste Kräfte des Rettungsdienstes sowie der Polizei an der Unfallstelle. Ersthelfer konnten die zunächst im Fahrzeug eingeschlossene Person noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Pkw befreien und gemeinsam mit den Kräften des Rettungsdienstes mit den ersten Reanimationsmaßnahmen beginnen.

Umgehend wurde durch die Feuerwehr ein zweifacher Brandschutz aufgebaut und die Einsatzstelle gemeinsam mit der Polizei abgesichert. Der mit der Feuerwehr ausgerückte Feuerwehrarzt unterstützte die medizinische Versorgung, während weitere Feuerwehrmitglieder bei den laufenden Reanimationsmaßnahmen mithalfen.

Während des Einsatzes kam es bei einem der Unfallfahrzeuge zu einem Entstehungsbrand. Aufgrund des bereits vorbereiteten Brandschutzes konnte dieser mit einer Löschleitung des Hilfeleistungsfahrzeuges rasch abgelöscht und eine weitere Brandausbreitung verhindert werden.

Aufgrund des Unfalles kam es zu einem erheblichen Austritt von Betriebsmitteln. Diese wurden durch die Feuerwehr mittels Ölbindemittel gebunden.

Trotz der unmittelbar eingeleiteten und intensiv fortgeführten Reanimationsmaßnahmen konnte dem Pkw-Lenker nicht mehr geholfen werden. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Zwei weitere am Unfall beteiligte Personen wurden verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Ein ebenfalls am Verkehrsunfall beteiligter Hund wurde durch Kräfte der Polizei übernommen und zur weiteren Betreuung mitgenommen.

Wie es zu dem folgenschweren Zusammenstoß kam, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Mehrere Augenzeugen berichteten, dass eines der Fahrzeuge zuvor seine Fahrspur verlassen haben dürfte. Die genaue Unfallursache ist derzeit jedoch noch unklar.

Nach der vollständigen Vermessung und Dokumentation der Unfallstelle durch die Polizei, unter anderem auch mittels Drohne, und der anschließenden Freigabe konnten die Kräfte der Feuerwehr mit dem Freimachen der Verkehrsflächen beginnen.

Einer der beteiligten Pkw musste mittels Ladekran des Wechselladefahrzeuges geborgen werden. Das zweite Unfallfahrzeug konnte mithilfe von Rangierrollern von der Fahrbahn entfernt werden. Beide Fahrzeuge wurden anschließend auf einem nur wenige Meter entfernten Lagerplatz gesichert abgestellt.

Der zuständige Straßenerhalter wurde über den Einsatz informiert, um die weiteren erforderlichen Maßnahmen sowie eine ausreichende Absicherung im Bereich der Unfallstelle zu veranlassen.

Der Rettungsdienst stand mit zwei Rettungswagen, einem Notarzthubschrauber sowie dem Bezirkseinsatzleiter im Einsatz. Seitens der Polizei waren mehrere Streifen sowie eine Polizeidrohne vor Ort.

Die Freiwillige Feuerwehr Melk stand mit Kommandofahrzeug, Vorausrüstfahrzeug, Hilfeleistungsfahrzeug 2, Wechselladefahrzeug mit Kran und Versorgungsfahrzeug sowie 13 Mitgliedern im Einsatz.

Verantwortlich für Bericht und Fotos: HBI Dominik Reiter, Kdt FF Melk