Monat Brandeinsätze Technische Einsätze Schadstoff Einsätze Brand- Sicherheitswachen Gesamt
Jänner 13 142 3 5 163
Februar 9 87 3 9 108

Einsätze im aktuellen Monat

  • 213 Einsätze
  • 9.26 Einsätze pro Tag im Monatsschnitt

Top-10-Feuerwehren bei Einsätzen ab Stufe 2 im aktuellen Jahr

RangFeuerwehrEinsätze
1.Melk11
2.Ybbs/Donau8
3.Blindenmarkt6
4.Pöchlarn6
5.Neumarkt5
6.St.Leonhard am Forst4
7.Hürm3
8.Loosdorf3
9.Texing3
10.Bischofstetten2

Jahr Brandeinsätze Technische Einsätze Schadstoff Einsätze Brand- Sicherheitswachen Gesamt
2010 196 1743 41 166 2146
2011 207 1587 58 154 2006
2012 328 1901 61 178 2468
2013 208 1654 63 168 2093
2014 236 1642 72 172 2122
2015 178 1905 86 228 2397
2016 145 1810 74 232 2261

Die Bezirksalarmzentrale (BAZ) Melk wurde im Jahre 1994 gegründet. Sie befindet sich im Gebäude vom Roten Kreuz Melk in der Spielbergerstrasse 15. Derzeit versehen 17 freiwillige Feuerwehrmänner Dienst. Diese Freiwilligen kommen aus verschiedenen Feuerwehren des Bezirkes Melk.

Die BAZ ist ein Kommunikationsknoten für ALLE Feuerwehren im Bezirk Melk, nimmt Notrufe aus dem gesamten Bezirk Melk entgegen, und ist mit einer modernen Alarmierungstechnik ausgestattet. Mit detaillierten Alarmplänen werden die Feuerwehren des Bezirkes Melk alarmiert und koordiniert. Von hier aus steht die Feuerwehr in direktem Kontakt mit dem Roten Kreuz, dem Bezirkspolizeikommando Melk und der Bezirkshauptmannschaft Melk.

Die BAZ Melk ist rund um die Uhr mit mindestens einem speziell geschulten Disponenten besetzt. Bei größeren Schadensereignissen (z. B. Hochwasser, Unwetter) werden weitere Disponenten mobilisiert, um die Abwicklung der Einsätze zu optimieren.
Der Tag oder Nachtdienst in der BAZ Melk dauert 12 Stunden. Der Tagdienst beginnt um 06:00 Uhr und endet um 18:00 Uhr, der Nachtdienst dauert von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr. 

Zur Koordination der Diensthabenden gibt es monatlich eine Dienstbesprechung wo der Dienstplan erstellt wird und über Neuerungen oder Einsätze diskutiert wird.
Im Bezirk sind 80 Freiwillige Feuerwehren incl. 3 Betriebsfeuerwehren und zusätzlich 2 abgesetzte Züge vorhanden.

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Arbeitsplatz 1 - Haslinger (1000ster Dienst) Arbeitsplatz 2 - Reservearbeitsplatz
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 EHV Haslinger & HV Handl die ersten zertifizierten Disponenten der BAZ Melk ehem. Leiter der BAZ Melk - EOBR Josef GÖLS

An technischer Ausstattung stehen neben Notrufleitungen, Telefonen, Telefax natürlich auch Funkgeräte zur Verfügung.
In der BAZ Melk befinden sich zwei Computerarbeitsplätze, die mit einem Internetzugang ausgestattet sind, wodurch Informationen (FDISK, Pegelstände, Wetterinfo´s, Gefahrengutinfo´s etc.) rasch abgefragt werden können. 
Auch eine automatische Brandmeldeanlagen (TUS), wie sie jeder größere Betrieb besitzt, werden von der BAZ Melk überwacht. Weiters steht auch ein internes Datennetz zum LFÜST zur Verfügung, über den auch bei Ausfall z.B. der Internetverbindung, die Kommunikation sichergestellt ist.

  • Entgegennahme der Notrufe unter 122 für den ganzen Bezirk Melk
  • Alarmierung der Feuerwehren nach Einsatzerfordernissen und Alarmplan
  • Unterstützung der Feuerwehren (Benachrichtigung Bürgermeister, BH, Polizei, Rettung, Fremdfirmen usw....)
  • Aufzeichnung jeder Aktivität einer Feuerwehr im Bezirk (Ausrückung zu Übungen, Reparaturen usw..)
  • Wartung der ELDIS-Daten für die Alarmierung der Feuerwehren
  • Wartung der Einsatzunterlagen
  • Bei größeren Schadensereignissen: Alarmierung BFKDT, BFÜST, KHD-Bereitschaft

Der Notruf langt über die Nummer 122 in der BAZ ein. Sofort beginnt der Computer mit genauem Mitschnitt der Alarmierung. Der Computer wertet die Telefonnummer des Anrufers aus und speichert diese.

Im Einsatzleitsystem (ELDIS) werden die Einsatzadresse sowie evtl. ergänzende Informationen in die PC - Alarmierungsmaske eingetragen. Aufgrund der eingepflegten Daten überprüft das System automatisch, ob die Adresse überhaupt existiert. Gleichzeitig wird ein Umgebungsplan mit den Feuerwehr und Rettungsstandorten dargestellt.
Nach genauer Auswahl des Meldebildes erfolgt durch die Disponierung die Einreihung in eine von 10 zur Verfügung stehenden Alarmstufen - gesondert in vier Alarmstufen Brand (B1-B4) und drei Alarmstufen Technisch (T1-T3) usw. - und das System erstellt einen Alarmierungsvorschlag unter Berücksichtigung von ausgerückten sowie nicht betriebsbereiten Einsatzfahrzeugen.
Der Disponent kann den Vorschlag annehmen, verwerfen oder manuell abändern. Danach wird mit einem Mausklick die Alarmierung der benötigten Feuerwehren ausgelöst und der Alarmierungstext mittels der Besprechungseinheit aufgesprochen. Die Alarmierung der Feuerwehren erfolgt - teilweise Alarmstufenabhängig - durch Sirenen oder Pageralarm (Stiller Alarm).

Sämtliche Aktivitäten - vom eingehenden Notruf über jede Disponierung bis zu den Aus- und Einrückemeldungen werden automatisch im Dienstbuch protokolliert und auf der Sprach - Doku dokumentiert.
Als sogenannte Zweitalarmierung werden auch neben Pager- bzw. Sirenealarmierung ein Großteil alles Feuerwehren im Bezirk mittels Kurztext via SMS-Alarmierung (Blaulicht SMS) alarmiert.
Wird eine Feuerwehr des Bezirkes alarmiert muss diese eine Ausrückemeldung an die BAZ machen. Erfolgt diese nicht in der vorgegebenen Zeit, vom Landesverband sind dafür 5 Minuten am Tag und 6 Minuten in der Nacht angesetzt, so wird diese nochmals verständigt und zusätzlich noch weitere Feuerwehren.

Erreichbarkeit (rund um die Uhr)

Tel.:   02752 52222 10
Mobil: 0676  86142122

Fax:    02752 52222 9
E-mail: florian.melk[at]feuerwehr.gv.at

VPN: 42122

Bezirksfeuerwehrzentrale Melk
Spielbergerstrasse 15, 3390 Melk

Leiter: OBR Roman Thennemayer

Sprecher: EHV Erich Haslinger, BSB Dominik Stummer

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